Staublog

Russlandvisum erhalten :-)

 

12.09.2014

Gestern war es nun soweit, ich konnte mein Russlandvisum entgegennehmen. Das Visum hat eine Gültigkeit von 10 Tagen, vom 13. - 22.09.2014. Beim Warten im Konsulat habe ich einen Kasachen, russischer Abstammung, kennengelernt. Sein Name ist: Oleg, er wohnt in Berlin und hat seine Eltern im osten Kasachstans besucht. Wir haben uns nett unterhalten als wir gemeinsam auf unsere Transitvisen für Russland wartet. Oleg hat es erstaunt, als ich ihm erzählt habe das ich allein mit einem Wohnmobil unterwegs sei. Das sei ein großer Traum von ihm, in einem Wohnmobil mit allem Komfort durch die Welt zu reisen. 

Später, nachdem wir unsere Visa erhalten haben, bot ich ihm an sich mein kleines Mobil anzusehen. Deutlich war Oleg aus dem Gesicht  zu lesen, unter einem Wohnmobil hatte er sich etwas ganz anderes vorgestellt hat. Glaube er dachte mehr an die über huntert Tausend Euro Liga. Macht aber nichts, denn nicht Oleg soll mit meinem kleinen Daimler fahren, sondern ich. An dieser Stelle möchte ich schreiben, dass ich sehr mit dem betagten Fahrzeug zufrieden bin. Trotz der kleinen Reparaturen, läuft der Bus prima!

Jetzt bin ich schon ein kleines Stück weiter Richtung Westen gefahren. Von Uralsk (OPAL) ca. 71 Kilometer. Die Strecke ist eine Zumutung für Maschine und Fahrer. Es ist zwar Teer auf der Straße doch diese ist mit Kratern und Wellen so durchzogen, das man ständig ausweichen muss. Das Fahren schneller als 30 Km/h ist nicht nicht möglich. Versucht man es dennoch und übersieht dabei ein Loch in der Straße dann springt die Hinterachse mal kurz so heftig das die Ladung einen erheblichen Satz macht. Das macht man genau 2x dann fährt man freiwillig 15 km/h.  

In einer kleinen Stadt namens: Taskalinskiy rayon habe ich die Nacht verbracht. Mein letztes Geld habe ich in einem kleinen Cafe für ein Gericht (Nudel gefüllt mit Hackfleisch) dazu Mayonaise und Brot ausgegeben. Zusammen habe ich für das Essen, dazu eine Flasche Limonade 1200 Tenge bezahlt. Ca 5 Euro ein stolzer Preis für kasachische Verhältnisse. Normal ist für diese Speise die Hälfte des geforderten Preises. Als Beispiel, ein Kastenweissbrot kostet 75 Tenge, im regionalen Handel.  Das Cafe liegt am Ortsausgang auf der linken Seite, in einer kleinen Talsenke.

Nach Russland darf ich erst am 13.09. einreisen. Daher werde ich in Taskalinskiy rayon noch etwas bleiben. Hier funktioniert das Internet mit meinem Beelinestick noch gut. Leider weiss ich nicht ob dieses auch auf der russischen Seite mit dem Stick funktioniern wird, darum nutze ich die Zeit doch lieber hier noch ein bisschen zum Schreiben. Heute Abend habe ich mir vorgenommen mich an die Grenze zu stellen, um Gegen 0:00 Uhr die Grenze zu passieren. So habe ich die Zeit voll ausgenutzt, denn ich weiss nicht wie die Zustände der Straßen sind.

Hier unten werde ich versuchen ein Bild von dem  Kosulat in Uralsk hochzuladen...

12.9.14 07:28

bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


andreas (12.9.14 08:26)
Es tut mir leid, die Bilder hochzuladen ist leider nicht mehr mit dem alten Bildbearbeitungsprogramm möglich. Bildhoster.net habe ich vorher benutzt, doch sie haben es irgendwie abgeändert. Jetzt muss ich es mit einem Anderen Programm versuchen doch es klappt leider nicht in der entsprechenden Größe. Ich Arbeite aber daran - lach


zurken (13.9.14 18:22)
Immerhin kommst du über die Grenze, dann bist du ja bald zuhause. Wie lange warst du unterwegs?


andreas (14.9.14 17:06)
Ich bin immer noch unterwegs, wie lange ich unterwegs war, kann ich sagen wenn ich wieder in meiner Wohung bin. Heute habe kurz hinter Voronezh einen Biker getroffen der war auch allein unterwegs. Er ist allerdings mehr herumgekommen als ich - naja mit dem Bike (also Motorrad) es war eine Enduro biste ja auch schnell von A nach B. Wir haben uns gedacht, vielleicht ist es doch möglich im Norden der Ukraine nach Kiev zu fahren. Heute abend werden wir mal die Meinungen aus aller Welt und vor Ort in Kursk einholen. Vielleicht bin ich dann noch schneller Zuhause als gedacht oder eben gar nicht mehr - wer weiss was kammt. Wird schon schief gehen... Viele Grüße aus einem tierisch Lauten Kaufhaus in Kursk


zurken (14.9.14 19:35)
Fahr doch mit dem Biker zusammen durch die Ukraine, ist vielleicht ein bisschen sicherer ...


andreas (15.9.14 10:19)
Nun den Biker habe ich in der Stadt leider nicht wiedergetroffen. Nachdem ich mir die Stadt ein wenig angesehen habe, gab es einen fetten Cheesburger bei M. Doof. Anschließend bin ich dann zur Grenze (M2 - E101)gefahren, um vor Ort mal zu fragen. Dort konnte ich mit Leuten sprechen die gerade aus Kiev kamen - also solange man alle Papiere zusammen hat gibt es keine Probleme weder an der Grenze noch auf der Strecke zwischen Kiev und Grenze. Kontrollen jedoch gibt es wohl mehrere. Im Grunde hat es sich alles gut angehört und Angst braucht man laut Aussage der Leute auch keine zu haben. Mein Bauchgefühl sagte mir aber, fahr nicht durch die Ukraine. So machte ich mich dann noch in der Nacht auf den Weg nach Brjansk (M3 - E101) irgendwo in der Mitte habe ich dann geschlafen. Die Straße ist eine Betonstraße, wenn man diese befährt, meint man die Reifen seinen kaputt das ist aber nur der Belag der Straße. Jetzt bin ich gerade in Brjansk angekommen und es gibt Mittagessen. Melde mich dann wieder ...

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