Staublog

In den Bergen zwischen Bishkek und Talas Zähne verloren

 

28.08.2014

Nachdem ich nun in Talas angekommen bin, kann ich sagen das ich glück gehabt habe nicht in den Bergen schon Schwierigkeiten mit den Zähnen gehabt zu haben. Es sind nicht meine eigenen Zähne die Probleme machen, sondern die Zähne der Ausgleichskegelräder im Differentialgetriebe der Hinterachse. 

Nun mag einer denken, man gut es sind nur die Zähne eines Getriebes, doch so einfach ist es nicht. Denn hier sind alle sehr nett und hilfsbereit, doch wenn man einen Tag braucht um jemanden zu finden der nicht mein Freund werden möchte, sondern mein Auto repariert ist es echt ein wenig nervig. Freundschaftsgeschenke, wie ein Handy, einen Gaskocher, einen Dolch konnte ich schon abwehren. Doch es ist anstrengend die Freundlichkeit zu bewahren und doch das Ziel nämlich die Fachgerechte Reparatur meines Autos nicht aus den Augen zu verlieren. Zweimal habe ich schon Jungs unter dem Auto herausgezogen, weil sie anfangen wollten an meiner Karre zu schreuben. 

Was soll ich sagen, es ist nicht einfach, denn das normale Leben geht ja auch weiter. Essen suchen und kochen, Wäsche waschen und trocknen, Auto aufräumen, dabei natürlich freundlcihe Gespräche mit allen möglichen Leuten führen. Zwischendurch dann nochmal in die Uni und im Unterricht hallo sagen, weil die Lehrer ja so nett mit mir gesprochen haben. Hab bestimmt noch was vergessen - ach ja meine Wasserreservern habe ich auch aufgefüllt. Bedeutet, gutes Wasser suchen und dann mit Kanistern das Wasser abfüllen. Hört sich alles nicht so viel an doch es ist viel Kleinkram der einen riesen Berg arbeit macht.

Abschließend, war ich dann mit dem Taxi los, um abzuklären wo ich morgen in die Werkstatt soll. Schließlich bekam ich nur eine Telefonnummer und den Namen von meinem beleidigten Freund. Bin dann also zu einem englisch sprechenden Mädchen und habe sie gebeten für mich dort mal anzurufen. Daraufhin bekam ich die Adresse - denn ich kann mit meinem kaputten Auto nicht noch lage spazieren fahren. Bin ich doch heute schon 30 Kilometer mit meinem Freund gefahren.

Hoffe morgen wird ein guter Tag und ich bekommen die Hilfe die ich mir wünsche. Übrigens darf man sich eine Werkstatt nicht vorstellen wie eine Werkstatt in Europa

4 Kommentare 28.8.14 16:49, kommentieren

Bishkek

 

25.08.2014

Bishkek ein schöner Name, der auf der Zunge zergeht. Nach langem hin- und her habe ich mich dazu entschlossen einen Internetstick zu kaufen. Er ist von einem größerem Anbieter hier im Raum, von der Firma Beeline, Leider ist der Stick kein Garant für eine schnelle Internetverbindung, so bleibt das Schreiben weiterhin sehr mühsam. Ewig dauert es bis eine Seite aufgerufen ist, wenn man jetzt noch Pech hat, dann hat, ist der Text gerade geladen, die Seite jedoch bircht zusammen. Da spielt der Kopf und die Geduld bei 38°C manchmal nicht so richtig mit.

Es ist alles sehr mühsam zu bekommen hier in Bishkek, denn sie möchten gern Europa, sind jedoch oft noch alt Asien. Mein Visum für die Rückreise ist ebenfalls nicht so einfach zu bekommen. Ein Touristenvisum hier in Bishkek zu erhalten ist schwierig, da es eine Einladung aus Russland braucht. Naklar zählt nicht eine förmliche Einladung eines russischen Bürgers, die hätte ich bekommen können. Es bedarf einer Einladung die vom Wohnsitz des Bürgers polizeilich bestätigt wurde - Wenn ich dann mit dem Beamten in der Botschaft das Diskutieren beginne, dann geht plötzlich kein Englisch mehr, obwohl es vorher very well war.

Naja und Russisch muss ich eben passen, also wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich ein Visum für den Transit beantrage. Dieses bedeutet, ich habe nur einige Tage vielleicht 10 Tage (eigentlcih nur 3 Tage) Zeit das russische Gebiet zu passieren.

Meine Unterlagen, so hoffe ich, sind nun kompleltt: Morgen kann ich dann vielleicht mehr berichten. Morgen geht es zur Botschaft im Zentrum von Bishkek. Von um 14.30 bis 16.00 Uhr ist dort am Dienstag und Donnerstag geöffnet. Ach so nebenher, ich bin nicht der Einzige der dort in der Botschaft sein Glück versucht. Vielleciht kann sich der Eine oder Andre vorstellen was da los ist. Wenn dann etwas fehlt, so wie bei mir in der vergangenen Woche, ist es unmöglich, am selben Tag noch etwas beizufügen. 

Trotz alle dem ist Russland ein wundervolles Land, ich kann verstehen warum die Menschen gern in das große schöne Land reisen möchten. Wenn ich  zurück in Deutschland bin werde ich versuchen ein Jahresvisum für Russland zu bekommen. Mal von den Nebelköpfen abgesehen, die es ja auch in jedem europäischen Land gibt habe ich in Russland mit Abstand die nettesten Menschen kennengelernt. Das heisst nicht das in Kasachstan oder Kirgistan keine netten Menschen wohnen - nein nein auch dort leben nette Menschen


3 Kommentare 25.8.14 11:02, kommentieren